Xylitol-Kaugummis

 

Xylitol-Kaugummis sind der Renner.

Warum, erfahrt Ihr hier:

 

Infos über Xylitol

Xylitol, klingt schon ein bisschen heftig. Wer ihn nicht kennt, würde wohl gefühlsmäßig eher auf einen Superkraftstoff im Formel-1-Rennbetrieb tippen, als an einen Zuckeraustauschstoff aus der Kategorie der Lebensmittel zu denken. Allerdings, so ein bisschen super ist der Stoff schon, nämlich für unsere Zähne.
 
Im deutschen Sprachraum mehr unter Xylit bekannt, gibt es noch eine dritte Bezeichnung dafür: Birkenzucker. Womit wir sozusagen bei den Wurzeln des Themas wären. Die Finnen haben aus dem Holz ihrer Birkenwälder den zuckerähnlichen Stoff erstmals im großen Stil gewonnen. Sie stellten später in den 1970-er Jahren in umfangreichen Versuchen fest, dass Xylit/Xylitol/Birkenzucker eine ganz herausragende Eigenschaft hat, nämlich Kariesbakterien das Überleben schwer zu machen.
 
Xylit sieht aus wie Haushaltszucker, süßt und schmeckt wie dieser, aber fördert keine Karies. Kaugummi, komplett mit Xylit gesüßt, hilft, die ansteckende Zahnkrankheit erheblich zu reduzieren. Bedingung ist, nach den Mahlzeiten regelmäßig den Xylit-Gum zu verwenden, das wohl grundsätzlich für die Kaugummi-Fan-Gemeinde kein Problem darstellen dürfte.
 
Die Erkenntnis der Karies-Prophylaxe durch Xylit ist mittlerweile sogar von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, EFSA, bestätigt worden. Die Institution hat innerhalb der EU eine zentrale Position bei der Prüfung und Bewertung von Produkten, die der menschlichen Ernährung dienen. Üblicherweise tut diese sich recht schwer, wenn es um eine abschließende Aussage zu einer gesundheitlichen Wirkung geht. Für uns als Verbraucher, auch wenn wir inzwischen jeglichen Statements „hoher Behörden“ kritischer gegenüberstehen, ist die positive Bilanz der EFSA bezüglich Xylit zumindest beruhigend. Zudem, wenn man weiß, dass über 40 Jahre Forschung und internationale Erprobung in der Praxis dahinterstehen.
 
Einfach betrachtet ist der Wirkmechanismus vom Xylit so zu verstehen, dass er den Stoffwechsel der Kariesbakterien hemmt. Die sitzen vor allem im Zahnbelag und produzieren Säure, die wiederum auf Dauer den Zahnschmelz mürbe macht. Die Voraussetzungen für Kariesentstehung sind gegeben. Xylit-Kaugummi  verringert den Zahnbelag und damit einen großen Risikofaktor für Karies.

Vorteile von Xylitol

Für alle, die die schlimme Angewohnheit haben, sich vorm Schlafengehen mit einer Extrasüßigkeit zu verwöhnen, brechen fantastische Zeiten an. Kein Witz, es ist sogar erwünscht, sich einen Xylit-Kaugummi oder ein Xylit-Bonbon nach dem Zähneputzen zu genehmigen. Und das sagen Xylit-Fachleute, nicht Händler mit einem möglicherweise ganz neuen Trick zur Absatzsteigerung.
 
Xylit und Speichel dringen in die letzten Ecken und Winkel der Zähne vor und können während des Schlafs gut einwirken. Diese Konstellation greift natürlich auch tagsüber in den Fällen, wo Zahnbürste und Zubehör kaum zur Verfügung stehen.
 
Ein nachvollziehbares Beispiel. Heftiger Outdoor-Trip, oben auf dem Berg ein Müsli-Riegel. Mit Honig, Rosinen, Nüssen … Einmalig schmackhaft nach dieser Leistung. Das finden die Kariesbakterien allerdings auch. Von dieser Seite betrachtet ist der beste Honig mit seinem süßen Klebvermögen noch schlimmer als Zucker. Was tun? Xylit-Kaugummi ist die Lösung. Jedoch nur solchen nehmen, der allein mit Xylit gesüßt ist. Mindestens 6 Minuten kauen. Es läuft ein komplexer Vorgang ab, der die schädlichen Säurewerte in der Mundhöhle zu neutralisieren beginnt.
 
Situationen ohne die üblichen Zahnpflegemöglichkeiten sind viel häufiger als umgekehrt: Sporttraining, Auto, Bahn, Flugzeug, Party, Radtour, durchzechte Nacht und so weiter. Auch bei Krankheit mit Bettlägerigkeit ist der Xylit-Kaugummi bequem und effektiv, um Frische zu bekommen und Zahngesundheit zu erhalten.
 
Xylit-Kaugummi gibt es in so ziemlich allen Geschmacksrichtungen. Der Gesetzgeber schreibt den Hinweis vor, dass Xylit in größeren Mengen abführend wirken kann. Genaue Zahlen werden nicht genannt. In der Praxis sieht es so aus, dass 50 g reiner Xylit über den Tag verteilt für einen gesunden Erwachsenen als verträglich eingestuft werden. Um ganz sicher zu sein und vielleicht auch zu testen, setzt man sich ein Limit von 20 g. In der Regel wird man aber auch diese Menge nicht erreichen. Das ist eher für Verbraucher von Interesse, die Xylit pur nutzen. In einem Xylit-Kaugummi sind 1 bis 1,5 g Xylit enthalten. Bei 5 täglichen Kaugummis wäre das lediglich eine Gesamtmenge von 5 bis 7,5 g.
 
Xylit hat einen natürlichen Ursprung. Er ist in vielen Pflanzen enthalten, so auch in Gemüse und Früchten. Im menschlichen Körper entsteht Xylit beim Stoffwechsel als Zwischenstufe. Zur Nutzung wird Xylit in einem relativ aufwendigen Verfahren hergestellt. Je nach Produzent ist dabei ein grundsätzlicher Unterschied in der Wahl der Ausgangsstoffe zu finden, die sowohl Maisreste als auch Laubbäume sein können.

 

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